Umfrage zur zukünftigen EU-Agrarpolitik

Hier geht es zur Internet-Umfrage der EU-Kommission zur künftigen EU-Agrarpolitik.

Bis zum 2. Mai 2017 läuft unter http://ec.europa.eu/agriculture/consultations/cap-modernising/2017_de eine Internet-Konsultation der EU-Kommission zur Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik (GAP). Es geht  um den Erhalt von Unterstützungsgeldern für die bayerische Landwirtschaft und vor allem für die auf den Bauernhöfen tätigen Menschen in der nächsten Periode bis 2027: Betriebsprämie, Erste-Hektare-Regelung, Junglandwirteprämie, Ausgleichszulage, KULAP, Vertragsnaturschutzprogramm, Investitionsförderung, Marktstrukturförderung, Wegebau, Flurneuordnung usw.  

Schon jetzt ist absehbar, dass sich andere Gruppen und Organisationen bei der EU-Befragung einbringen, denen es nicht zuvorderst um das Wohl der Bäuerinnen und Landwirte mit ihren Bauernhöfen geht, sondern die eine anderweitige Schwerpunktausrichtung der Gelder der EU-Agrarpolitik wollen. Die Unterstützer dieser Gruppen und Organisationen werden sich für höhere Auflagen aussprechen und zum Teil auch eine Abschaffung der Direktzahlungen befürworten.

Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, möglichst viele Bäuerinnen und Bauern als Teilnehmer zu mobilisieren. Es geht um nicht weniger als das Geld unserer Bauernfamilien. Gerade in den letzten beiden wirtschaftlich schwierigen Jahren hat sich sehr deutlich die stabilisierende Wirkung der Direktzahlungen - der Betriebsprämie - gezeigt. Die Ergebnisse der Internet-Umfrage werden Ende 2017 in eine sogenannte Mitteilung der EU-Kommission einfließen, in der die Grundzüge der EU-Agrarpolitik nach 2020 skizziert werden. Daraus werden Gesetzesentwürfe für die künftige EU-Agrarpolitik abgeleitet, bevor 2019 Wahlen zum nächsten EU-Parlament anstehen und eine neue EU-Kommission gebildet wird.


Vielleicht sind die Vorschläge zur Einordnung der Konsultationsfragen für bayerische Familienbetriebe, für Sie hilfreich und von Interesse:

Vorschläge zur Einordnung der Konsultationsfragen

 

Selbstverständlich soll letztlich jeder Landwirt und jede Bäuerin frei entscheiden, die rund 34 Fragen im Detail zu beantworten: Gerne stehen Ihnen Fachleute des Bereichs "Agrarpolitik"  für Rückfragen zur Verfügung: Tel. 089/55873-208.